Fallbrett

Versuchsaufbau:
Am Ende einer etwa 1m langen Holzlatte ist ein Loch, in dem eine Stahlkugel liegt. Etwa 15 cm vom Ende entfernt ist eine Dose auf dem Brett angeschraubt.


Versuchsdurchführung:
Zuerst muss man die Kugel in das Loch am Ende des Brettes legen. Anschliessend hebt man das Brett einseitig etwa 50 cm hoch und lässt es fallen.

Beobachtung:
Wenn man das Brett fallen lässt, dann ist die Kugel langsamer als das Brett, d.h. sie kommt später am Boden an und fällt in die Dose.


Erklärung:
Der Weg von der Mitte des Bretts zum Boden (ca. 25 cm) ist kürzer als der Weg vom Ende des Bretts zum Boden (ca.50 cm). Dadurch kommt der Ball später unten an. Das Ende des Bretts fällt schneller, weil es gleichzeitig mit der Mitte am Boden ankommen muss.

Zurück zur Übersicht

Wolf-G. Blümich, , 18.11.1999