Das Chaos-Pendel



Dataile-Skizze

Aufbau:
Das Pendel besteht aus einem Metallring, der seitlich frei drehbar auf zwei Ständern ruht, die ihrerseits auf einem schwarzen, zylinderförmigen Sockel stehen. Am unteren Ende des Rings gibt es zwei Magnete, einer nach unten, einer nach oben gerichtet. In seinem Inneren gibt es zwei schwarze, magnetische Scheiben, die sich ebenfalls unabhängig vom Metallring seitwärts drehen können.

Durchführung:
Das Pendel wird angestoßen, so dass es hin und her schwingt.

Beobachtung:
Das Pendel schwingt in gleichmäßigen Abständen auf einer bestimmten Höhe hin und her, ohne aufzuhören, falls man es nicht stoppt. Dabei drehen sich die beiden inneren Metallscheiben ungleichmäßig um ihren zentralen Punkt.

Erklärung:
Der obere Magnet des Metallrings stößt die beiden Metallscheiben ab. Wenn der Magnet eine der beiden Scheiben "überholt", stößt er diese ab, sodass sich die beiden Scheiben bewegen. Dies dient jedoch nur der Zierde und hat nichts mit dem Antrieb zu tun. Der Antrieb selbst wird von dem unteren Magneten des Metallrings und dem elektrisch erzeugten Magneten im Sockel des Pendels erzeugt, und zwar in einem Vorgang, den man "elektromagnetische Induktion" nennt und den ich nicht weiter zu beschreiben vermag. Durch diesen Vorgang wird die kontinuierliche Schwingbewegung des Pendels hervorgerufen, die natürlich nicht bis in alle Ewigkeit andauert, sondern nur so lange, bis die Batterie alle ist (oder man das Ding anhält).

Verwendung:
Es gibt viele dieser Pendel, die sich einige Leute als Zierde ins Zimmer stellen. Ebenso hat die elektromagnetische Induktion Bedeutung in einigen Industriezweigen - in welchen, das ist mir leider noch unbekannt.

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Autor und Bearbeiter: Wolf-G. Blümich, , 15.7.00