Plastikfastenwoche 2026
Vom 16.03. bis zum 22.03. waren wieder alle Mitglieder der Schulgemeinschaft dazu aufgerufen, auf Produkte in Einwegplastik zu verzichten. Ziel war es nicht nur, das eigene Verhalten zu hinterfragen, sondern auch ein Bewusstsein dafür zu schaffen, wie stark unser Alltag von Plastik geprägt ist.
Begleitend dazu fand – wie jedes Jahr – eine inhaltliche Auseinandersetzung mit der Plastikproblematik statt. So setzten sich die Schüler:innen der Klasse 8m im Kunstunterricht kreativ mit der Vermeidung von Plastikmüll im Schulalltag auseinander. Dabei entstanden Plakate, die mithilfe von Verfremdung und Übertreibung typische Werbestrategien aufgriffen und kritisch hinterfragten.
Auch in vielen anderen Lerngruppen wurde das Thema im Fachunterricht und in den Klassenstunden vertieft. Ausgangspunkt waren dabei zentrale Fragen:
Wie viele Dinge aus Plastik nutzen wir täglich?
Wo begegnet uns Kunststoff überall – oft ohne dass wir es merken?
Was genau ist Plastik und wie entsteht Mikroplastik?
Warum kann Plastik für Tiere, Umwelt und auch für uns Menschen problematisch sein?
Und vor allem: Wo können wir im Alltag bewusst auf Einwegplastik verzichten – und wo fällt uns das noch schwer?
Diese Fragen zeigen: Der Verzicht auf Einwegplastik ist keine einfache Einzelentscheidung, sondern Teil eines größeren Zusammenhangs – zwischen unserem Konsumverhalten, unserer Umwelt und dem Schutz von Natur.
Die Plastikfastenwoche macht deutlich, dass Veränderung im Kleinen beginnt – bei jeder einzelnen Entscheidung im Alltag. Gleichzeitig wird klar: Wenn wir unsere Umwelt langfristig schützen wollen, braucht es nicht nur Wissen, sondern auch die Bereitschaft, Gewohnheiten zu hinterfragen und gemeinsam neue Wege zu gehen. Jeder Verzicht auf Einwegplastik ist ein kleiner Schritt – aber viele kleine Schritte können gemeinsam eine große Wirkung entfalten.