Plastikfasten 2026 - Eine Woche ohne Einwegplastik - machbar!
Liebe Schüler:innen, liebe Lehrkräfte, liebe Eltern,
Einwegplastik begegnet uns täglich – besonders bei der Pausenverpflegung, beim Snack zwischendurch oder beim Einkaufen. Verpackungen für viele Lebensmittel werden sofort zu Müll.
Vom 16.03. bis 22.03.2026 wollen wir deshalb erneut gemeinsam testen, wie es ist, im Alltag bewusst weniger Einwegplastik zu verwenden.
Warum ist das wichtig?
Trotz Mülltrennung wird Plastik nicht automatisch zu neuem Verpackungsmaterial. Zwar liegt die Recyclingquote für Kunststoffverpackungen in Deutschland bei rund 70 %, aber das beim Recyclingprozess hergestellte Plastik-Granulat wird nicht wieder für Verpackungen von Lebensmitteln verwendet. Zudem ist der Anteil des Abfalls durch Kunststoffverpackungen in Deutschland mit durchschnittlich etwa 36 kg pro Person im Jahr insgesamt sehr hoch.
Der Rest des Plastikmülls, der nicht recycelt wird, wird verbrannt, landet auf Deponien oder in der Umwelt.
Gerade dieses Plastik in der Natur ist ein großes Problem, denn es verschwindet nicht – es zerfällt zu Mikroplastik, das Böden, Gewässer und Tiere belastet und langfristig auch uns betrifft.
Beim Plastikfasten achten wir daher besonders auf Alternativen zu den verpackten Lebensmitteln:
Brotdose statt Folie, Trinkflasche statt Einwegbecher, unverpackte Snacks statt Plastikverpackung. Klingt machbar, oder?
Beim Plastikfasten geht es insgesamt nicht um Perfektion, sondern um die Fragen:
Was gelingt gut? Was können wir dauerhaft in unserem Alltag verändern?
Denn nachhaltiges Handeln bedeutet nicht Verzicht, sondern es bedeutet, bewusste Entscheidungen zu treffen – für unsere Umwelt und unsere Zukunft.
Wir freuen uns auf Eure Teilnahme!
Liebe Grüße
F. Habermann, D. Hoffmann, C. Werfel