Und alle sind überzeugt, dass das unmöglich ist, dass sie im Abendland verschwunden ist. Alle wissen das, nur nicht die Toten.“ (Castel, Arzt)

Der französische Schriftsteller und Philosoph Albert Camus erzählt in seinem 1947 erschienenen Roman von einer Epidemie, die die Stadt Oran erfasst. Er zeichnet im Angesicht der lebensbedrohlichen Krise verschiedene Reaktionsweisen nach: Tarrou, ein junger Mann, der die Veränderungen nur beobachtet, der Journalist Rambert aus Paris, der einfach nur zurück will zu seiner Frau, der Arzt Richard, der die Bedrohung herunterspielt, Pater Paneloux, der die Epidemie für eine Strafe Gottes hält, Dr. Castel, der das alles schon mal gesehen hat und Dr. Rieux, der sich gegen das Elend auflehnt.

Die Theatergruppe des dritten Semesters der Katholischen Schule Salvator hat diesen Roman für die Bühne bearbeitet und die männlichen Figuren für das zumeist weibliche Ensemble umgeschrieben. Hört man dem Text genau zu, findet man erstaunliche Parallelen zur eigenen Gegenwart.

Kurzfassung:

Die Theatergruppe des dritten Semesters der Katholischen Schule Salvator hat den Roman „Die Pest“ des französischen Schriftstellers Albert Camus für die Bühne bearbeitet und die männlichen Figuren für das zumeist weibliche Ensemble umgeschrieben. Hört man dem Text genau zu, findet man erstaunliche Parallelen zur eigenen Gegenwart.

Link zum Mitschnitt des Stückes:

https://www.youtube.com/watch?v=-SYVAdMk4Hw

Unsere beiden Deutschleistungskurse des dritten Semesters unternahmen einen Wochenendausflug nach Weimar. Geschlafen haben wir in der Jugendherberge „Maxim Gorki“ nur unweit vom Stadtzentrum entfernt. Gleich nach unserer Ankunft mit dem Reisebus ging es ins Goethehaus.

Die Kinderführung dort ist sehr zu empfehlen, der Sohn des berühmten Dichters begleitete uns durch die Räumlichkeiten und gab uns einen Einblick in das Leben seiner Familie. Anschließend wurden wir im dazugehörigen Museum zu biografischen Etappen Goethes geführt.

Am Abend besuchten unsere beiden Kurse „Die Legende von Paul und Paula“ im Deutschen Nationaltheater. Den Samstag verbrachten wir damit die Altstadt zu erkunden.

Nach einer kurzen, aber sehr schönen Zeit traten wir gemeinsam die Heimfahrt an.

EH und LH

Unser Abenteuer begann vor dem Morgengrauen am ZOB Berlin. Die Schneeballschlacht war ein perfekter Start für die gemeinsame Reise durch eine atemberaubende Winterlandschaft. Nach der Ankunft am Lübecker Holstentor, dem historischen Eingang zur Lübecker Altstadt-Idylle mit Maskenpflicht, machten wir uns auf den Weg zur St.-Petri-Kirche, von deren Turm sich uns ein malerischer Ausblick über die Altstadt eröffnete. Ebenjener erstreckte sich nicht nur über die geschichtsträchtigen Fachwerkbauten, sondern gar bis zur Lübecker Bucht. Unser Erkundungsgang durch die Altstadt führte uns vorbei am Buddenbrookhaus und, nach einer allseits begrüßten Stärkung, zum europäischen Hansemuseum. Nach dem Abendbrot – pardon, nach der Abendpizza – in der Jugendherberge stürzten wir uns ins Lübecker Nachtleben, in dessen Rahmen es unverzeihlich gewesen wäre, die berühmten Lübecker Weihnachtsmärkte bei unseren Abendaktivitäten zu vernachlässigen.

Von allen Eindrücken waren wohl jene des Riesenrads, des gigantischen Weihnachtsbaumes und des, von einem Netz aus funkelnden Lichterketten überspannten, Marktes am einprägsamsten. Abgesehen vom uns bekannten Glühwein, lernten wir etwa die frittierte Spezialität der Muzen kennen. Gemeinsam ließen wir den ersten Tag in der Jugendherberge ausklingen.

Nach einem gemeinsamen gesangsfreien Frühstück pünktlich um 7 Uhr steuerten wir das Niederegger-Marzipan-Museum an. Dort lernten wir über die Geschichte der Marzipan-Produktion und zogen mit leeren Geldbeuteln sowie Säcken voll Marzipan weiter. An der von Essensständen gesäumten St.-Marien-Kirche erstanden wir stolze acht Laibe Brot à drei „Taler“. Den Bonus unserer Herkunft von einer katholischen Schule nutzend, besichtigten wir kostenlos die Kirche St. Marien. Danach wärmten wir uns in gemeinschaftlicher Runde im Café Erdapfel auf. Der Kreis der Fahrt, welche erstaunlicherweise ohne das Tabuwort „Mathematik“ ausgekommen war, schloss sich mit dem Abschied am eingangs erwähnten Holstentor. Ebenso aufregend, wie die bisherige Fahrt, war auch der Heimweg. Genug nicht damit, dass vier Schüler unterwegs fast nur noch die Rücklichter des abfahrenden Busses gesehen hätten, nein, vier Kilometer vor unserem Ziel strandeten wir zudem noch für ganze zwei Stunden auf der A111. Eine spontane Verlängerung der gemeinsamen Zeit also!

Wir halten fest: Die Exkursion nach Lübeck war in jeder Hinsicht ein ereignisreiches und erfolgreiches Erlebnis. Wir als Mathe-LK bedanken uns herzlich bei Frau Fetting sowie bei Herrn Russell für ihr Engagement und die aufopferungsvolle Entbehrung ihrer Freizeit!

 

Matthesmartiker

In Lübeck

Riesenrad, St. Petri-Kirche, Niederegger-Museum –

Dem Himmel so nah!!

Mathe-LK (12. Kl.) -Fahrt

Die Peers sagen DANKESCHÖN!

Alle Jahre wieder … 

Auch in diesem Jahr konnten wir wieder eine große Menge an Spenden an die Katholische Seelsorge der Justizvollzugsanstalt Tegel übergeben. 

Im November gingen die Peers durch die Klassen unserer Schule, um Werbung für diese Aktion zu machen.  Es hat sich wirklich wieder gelohnt. Drei Wochen wurden viele kleine und große Spenden abgegeben. Heute konnten wir alles an Pastoralreferent Herrn Obst übergeben.

Unser Dank geht an die ganze Schulgemeinschaft der Salvatorschule, Grund- und Oberschule, die uns so sehr unterstützt haben! 

Die Peers der Salvatorschule

Ein Kurzbericht der Schülerinnen und Schüler


Vom 29.11-10.12 hatte die Klasse 8s2 Werkstatttage beim TÜV Rheinland am Eichborndamm 129. Es begann immer um 8:00 Uhr und endete um 13:30 Uhr. Morgens mussten wir immer unsere Corona-Tests vorzeigen.
Die Klasse war in zwei verschiedene Gruppen eingeteilt (Grün und Gelb). Wir hatten Malen, Kochen, Kosmetik und Handel/ Verkauf. Am Donnerstag hat die Gruppe Grün Mini-Pizzen gebacken und der anderen Gruppe auch etwas abgegeben.
Am letzten Freitag haben wir in der Pause einen großen Schneemann gebaut, der größer war als eine Mitschülerin.

Alle Ausbilder waren sehr nett und freundlich zu uns. Diese zwei Wochen haben uns sehr gefallen!
Die Klasse 8s2

„Alle Jahre wieder …“  sammeln wir für die Katholische Seelsorge der JVA Tegel. 

Unser Kooperationspartner Modul e.V. bot den Schülerinnen und Schülern der Klasse 9S letzte Woche die Möglichkeit, in die unterschiedlichsten Handwerksberufe hineinzuschnuppern. Ob Zahntechniker, Goldschmied, Konditor, Bäcker, Glaser, Tischler, Maler und Lackierer,… für jede/ jeden war etwas dabei. 

In kleinen Gruppen fuhren die Schülerinnen und Schüler quer durch Berlin zu den jeweiligen Ausbildungsorten der verschiedenen Handwerksberufe. Hier erfuhren sie vor Ort von Meister/innen und Ausbilder/innen, was den jeweiligen Beruf ausmacht, welche Stärken und Voraussetzungen mitzubringen sind und wie vielfältig die Arbeitsbereiche doch sein können. 

Im praktischen Tun erlebte die Klasse die Faszination und die Vielfalt des Handwerks. 

An den meisten Tagen hielten die Schülerinnen und Schüler „ihr Produkt“ in der Hand und konnten es mit nach Hause nehmen. 

Es ist ein Corona-Jahr mit vielen Einschränkungen – um so wichtiger erscheint es, einige liebgewonnene Traditionen am Leben zu erhalten. Trotz aller Widrigkeiten haben wir zum Ende des letzten Schuljahres noch den alljährlichen Geografie-Wissen-Wettbewerb in allen Mittelstufenklassen durchgeführt. Die Schulausscheidung erfolgte nun im neuen Schuljahr und alle Klassensieger traten motiviert für ihre Klassen an. 

Welche Insel ist neben Sylt und Pellworm eine der drei größten deutschen Nordseeinseln?

Wie heißt die größte Insel der Erde, die kein Kontinent ist?

In welchem Land gibt es über 130 aktive Vulkane?

Es gibt Tropfsteine, die heißen Stalagtiten, andere heißen Stalagmiten – aber wie heißen die Dinger, die zusammengewachsen sind?

Und wo muss ich die Ägäis auf der Karte einzeichnen?

Fünfundzwanzig Fragen und zwanzig Minuten später konnte sich Francesco De Santo (Klasse 8m) als Sieger durchsetzen. Zweiter wurde Maximilian Mikoleyczak (Klasse 9b). Den dritten Platz teilten sich Leonie Feige (Klasse 10c), Carlotta Lebenthal (Klasse 7S) und Thomas Mönnich (Klasse 10a). Wir gratulieren ganz herzlich! 

M.D.

Herzliche Einladung zu unseren Frühschichten im Advent:

Freitag, 26.11., 03.12., 10.12. und 17.12.2021 jeweils um 7:00 Uhr in unserer Kapelle (nur für Lehrer/innen und Schüler/innen)

Der Advent ist eine Zeit des Wartens. Die Adventswochen geben uns Zeit zu fragen, worauf wir in unserem Leben eigentlich warten und worauf wir hoffen. Gerade jetzt tut es gut innezuhalten, Ruhe zu finden und zur Besinnung zu kommen. 

Gemeinsam möchten wir dies tun, jeden Freitag im Advent in unserer Kapelle. 

Dieses Jahr zum Glück wieder: Unser Salvatortag!

„Salvator“ – der Name unserer Schule ist Programm! Trotz schlechter Regenprognose hatte der liebe Gott ein Einsehen und „rettete“ unsere Morgenandacht. Schon hier stimmten uns die Texte und Gedanken thematisch in den Tag ein. Nach dem Segen sammelten sich die einzelnen Klassen in ihren Klassenräumen um sich jahrgangsweise mit verschiedenen Schwerpunkten zum Thema „Salvator“ zu beschäftigen. 

In Gruppenarbeit gestalteten die Klassen jeweils drei Dreiecke, bzw. die 10S vier Quadrate, die am Ende des Salvatortages zu vier großen „Bannern“ zusammengefügt wurden. Auf diesen Bannern ist zu sehen, was christliche Nachfolge bewirken, wie lebendig und bunt unser Glaube sein kann. Die Ergebnisse können sich wirklich sehen lassen. 

Die Oberstufenschüler schauten in sechs Gruppen den Film „outcast“, über die Franziskaner der Erneuerung. Dieser Film führt uns vor Augen, was Nachfolge und die rigorose Umsetzung des Evangeliums bedeuten kann. Außerdem bot der Film den jungen Menschen viel Diskussionsstoff. 

Der Salvatortag war geprägt von Kommunikation, Kreativität, Abwechslung, Gemeinschaft und einer guten Stimmung.

Ein großer Dank geht an die Schülerinnen und Schüler und das Kollegium, die gemeinsam an diesem Tag den „salvatorianischen Geist“ erfahrbar machten!