Dieses Zitat von Pater Franziskus Maria vom Kreuz Jordan, dem Ordensgründer der Salvatorianer und Salvatorianerinnen, stand über der Gestaltung des diesjährigen Salvatortages unserer Schule.

Der Tag war in drei Veranstaltungen gegliedert: Um 8.30 Uhr begann er mit einem feierlichen Gottesdienst der gesamten Schulgemeinschaft in Sankt Martin im Märkischen Viertel, danach hatten die Schüler frei und das Kollegium fand sich um 10:30 Uhr zu zwei Vorträgen in der Schule ein,  die am Abend für die Eltern der Schule wiederholt wurden.

Eingeladen, uns mit der salvatorianischen Spiritualität und dem Leben des Ordensgründers vertraut zu machen, hatten auf Initiative Herrn von Poblotzkishin die Referenten Schwester Ulrike Musick SDS und Pater Peter van Meijl SDS den Weg von Wien nach Berlin auf sich genommen und führten uns durch den Tag.

Die Eucharistiefeier begann mit dem Einzug der Ministranten und der beiden Zelebranten, Pater van Meijlund unserem Schulseelsorger Pfarrer Marra. Drei Damen aus der Elternschaft, Frau Jung, Frau Litviakov und Frau Harnack, hatten sehr engagiert an der Vorbereitung des Gottesdienstes mitgewirkt. Auf den Stufen des Altars waren schon Länderfahnen positioniert, die dem Thema des Tages optisch Nachdruck verliehen.

Die beiden Schulsprecherinnen, Linea und Julia, begrüßten alle Anwesenden, unter anderem auch unsere drei neuen Schwestern aus Polen, die jetzt im Obergeschoss des Klosters wohnen, mit einladenden, humorvollen Worten und Frau Harnack übernahm die thematische Einführung in den Gottesdienst.

Pater van Meijl begeisterte die Schüler mit seiner frischen und motivierenden Art. So sagte er uns, dass das ganze Leben immer wie eine Kurve sei: Spannung und Entspannung, so sei auch ein Gottesdienst, so sei auch eine Predigt. Ein Prediger, der dieses Gebot nicht berücksichtige, sei ein schlechter Prediger, dessen Ansprache langweilig wirke. Dass er dieses ungeschriebene Gesetz einwandfrei beherrscht, konnte man schon allein an der gespannten Ruhe der gesamten Zuhörerschaft in der Kirche spüren. Ein Kurzausflug in das Leben des Ordensgründers folgte, immer wieder damit angereichert, wie sehr Pater Jordan in seinem Leben diese Kurven von Glücksgefühl und Traurigkeit, von Erfolg und Misserfolg erlebte, aber dennoch sein Ziel beharrlich weiterverfolgte. Pater Peter zeigte noch eine Menge weiterer Länderflaggen, die die Internationalität und Universalität von Pater Franziskus Jordans Ordensgründungen anschaulich unterstreichen konnten.

Für den Gottesdienst hatte Herr von Poblotzki die musikalische Gestaltung übernommen und eigens eine kleine Messe „Missa Salvatoris“ komponiert, die Lehrerinnen und Lehrer des Musikfachbereichs zu Gehör brachten. Zwischendurch wurden Gemeindelieder gesungen und zum Schluss erklang die „Hymn for Freedom“ von Oscar Petterson. Es war ein beeindruckender Abschluss, da der erste Teil dieser Hymne von Frau Kainzinger auf dem Klavier begleitet wurde und im zweiten Teil die Dynamik des Stückes durch die Orgel enorm gesteigert wurde.

So war während des gesamten Gottesdienstes eine wirklich sakrale, festliche und besinnliche Stimmung spürbar. Ein Dank an Pater Peter!

In der Schule warteten Schwester Ulrike und Pater Peter darauf, ihr fundiertes Wissen über Pater Jordan und über die salvatorianische Spiritualität weiterzugeben. Mit Sicherheit hatten viele der Kolleginnen und Kollegen nicht erwartet, einen so kurzweiligen und interessanten Vormittag zu verbringen. Die offene Art der beiden Vortragenden und die Weise, wie sie in der Diskussion auf jede Nachfrage überaus fundiert und kompetent reagierten, waren wirklich beeindruckend, so dass wirals Kollegium sehr viel Neues erfuhren und uns heute einmal nicht als Akteure betätigen mussten, sondern einen Input bekamen, der nachhaltig und für die nächsten Jahre motivierend sein dürfte.

Viele Kolleginnen und Kollegen fanden den ganzen Tag sehr gelungen und einige äußerten sogar, dass es der beste und gehaltvollste Salvatortag der letzten Jahre gewesen sei.

Danke an Schwester Ulrike und Pater van Meijl, vielleicht lässt sich ja Ähnliches noch einmal andenken und durchführen!

Danke auch an alle Vorbereitenden und Mitwirkenden!

Klaus von Poblotzki

Der Leistungskurs Bildende Kunst hat im August beim Wettbewerb „Mein Bauhaus – meine Moderne“ den dritten Platz belegt. Insgesamt wurden 225 Projekte von 1100 Schülern eingereicht.

Die Schülerinnen und Schüler hatten das historische Bauhaus-Gebäude in Dessau um Wohneinheiten für Studierende erweitert. Ihre Entwürfe hängten sich dabei „frech“ und fantasievoll an die Fassade des denkmalgeschützten Gebäudes, setzten sich ihm aufs Dach oder schmiegten sich in Gebäudewinkel. Die Jury überzeugte der Entwurf „Das Bauhaus besiedeln“ der 16 Schülerinnen und Schüler. In dem Projekt seien ästhetisch und konzeptionell Vergangenheit und Zukunft hervorragend verbunden worden. (MS)

Hier geht es zum Schülerwettbewerb, das Projekt ist in der Altersgruppe 11.-13. Klasse zu finden