An dem vergangenen Mittwoch haben nach langer Pause auch die Bundesjugendspiele wieder stattfinden können. Für die Jahrgangsstufen 7 und 8 ging es dabei in gewohnter Weise in den klassischen Disziplinen an den Start. (Sprint, Ausdauer, Weitsprung und Weitwurf) 

Die älteren Schüler:innen mussten anstelle des leichten Schlagballs die 3-5 Kg schwere Kugel in der technisch anspruchsvolleren Disziplin „Stoßen“ in die Weite befördern. Nach dem absolvierten Vier – Kampf stand dann noch für alle Klassen ein abschließender Staffelwettkampf der einzelnen Jahrgangsstufen über 8 mal 50 Meter auf dem Programm und plötzlich kam auch etwas Stadionatmosphäre auf dem Sportplatz an der Hatzfeldallee auf. In drei engen und packenden Rennen wurden die Läufer:innen von ihren Klassen lautstark angefeuert und am Ende konnten sich jeweils Klassen der Salvator Sekundarschule durchsetzen. Die 7s und 8s2 leisteten sich bei der Staffelstabübergabe keine Fehler und gewannen ihre Rennen jeweils souverän.

Die Klasse 10s musste in dem Jahrgangsrennen der jüngeren Schüler:innen teilnehmen und gewann dabei knapp gegen die schnelle Konkurrenz. Die in diesem Rennen spontan teilnehmende Lehrerstaffel landete mit deutlichem Abstand auf dem letzten Platz, kündigte jedoch bereits ein großes „Comeback“ im nächsten Jahr an. 

Der Fachbereich Sport bedankt sich bei allen herzlich für diesen schönen Tag im Zeichen des Sports und auch besonders bei den fleißigen Helfer:innen, die ungefragt am Ende des Wettkampfstages mitangepackt haben, dass jedes Maßband und jede Stoppuhr wieder ihren angestammten Platz findet. 

Am Freitag, den 10.06. fand in der Sporthalle unserer Schule nach vielen Jahren endlich wieder ein Schulball statt. Doch diesmal war vieles anders als in den Jahren zuvor. 

Zu Beginn mussten sich die BesucherInnen einer Sicherheitskontrolle unterziehen. Anschließend bekam jede/r nach Scannen der Eintrittskarte ein Festivalbändchen mit einem personalisierten QR-Code, der beim Ein- und Ausgang gescannt wurde. Dieses ausgefeilte Eintrittssystem ist Robert Sonntag (11. Jahrgang) aus der Schülervertretung zu verdanken.

Mithilfe eines ehemaligen Schülers der Schule konnten wir professionelle Lichttechnik für den Sommerball verwenden. 

Das DJ-Pult wurde von Louis Berton (11. Jahrgang) bedient. Natürlich gab es auch einen Getränkestand, an dem alle Schülerinnen und Schüler ein Freigetränk erhalten konnten. 

Eine Lichtshow, viel Nebel aus der Nebelmaschine und gute Musik machten einen normalen Freitagabend zu einem Unvergesslichen. Über 250 Besucher konnten wir zählen, – eine beeindruckende Zahl. 

Für die 7. – 9. Klassen ging die Veranstaltung von 19:00 bis 22:00 Uhr. Die älteren durften bis 24:00 Uhr bleiben. Es wurde ausgelassen, gefeiert, und man merkte allen an, dass ihnen so etwas in den letzten Jahren gefehlt hat.

Nach Abzug aller Ausgaben sind wir auf einen Überschuss von 283,83€ gekommen, der unserer Partnerorganisation der GippEV zugutekommen soll.

Das alles wäre nicht möglich gewesen ohne die Hilfe von Sebastian Fohrer, Dominik Buhlke, Robert Sontag, (SV) Jonas Bausdorf, (SV) Louis Berton und die Technik-Crew, die Getränke-Crew, die Eingangs-Crew, unsere Security, die Lehrkräfte, die als Aufsichten vor Ort waren und viele, viele mehr, die uns unterstützt haben. 

Ein besonderer Dank geht an unsere Schulleitung, die uns ihr Vertrauen gegeben hat, all das auf die Beine zu stellen.

Am Donnerstag, dem 9.6., erlebten in der Mensa über 100 Gäste ein buntes und hochkarätiges Konzert der klassischen Ensembles der Salvatorschule.  

Das Kammermusikensemble, das das Schuljahr über u.a. von Musikern des DSO betreut worden war und schon im Januar beim Konzert im Heimathafen mit sehr gutem Erfolg gespielt hatte, eröffnete den Konzertabend nun mit einer Suite von C.F. Witt., einer barocken Tanzfolge in wunderbarer musikalischer Klarheit und Präzision, mit viel Spielfreude und erstaunlicher Professionalität. Dem schloss sich eine Sonate von A. Scarlatti an, bei dem das komplexe Spiel der drei Flötenstimmen über einem souveränen Generalbass für manches Staunen und Schmunzeln im Publikum sorgte. Tolle Musik. Überzeugende Musiker. Ein großes Spiel- und Hörvergnügen!

Das Sinfonieorchester schloss mit einer Version des Finalsatzes von Beethovens 5. Sinfonie an. Klein, aber fein besetzt, war die Kraft Beethovens deutlich zu spüren. Da drängte der Rhythmus und pulsierte das Piano, da setzten sich die Bläser (zahlenmäßig den Streichern deutlich überlegen) in Szene, formten einen tragenden Klang und trugen damit die Streicher.

Im Gegenzug setzte das Junge Orchester auf kleinere Stücke, die aber nicht der Farbigkeit entbehrten. Purcells „Trumpet Tune“, schwungvoll und königlich, war wohl das Lieblingsstück der Trompeter, Telemanns Gavotte bei all denen beliebt, die imitatorische Einsätze und komplexe Musik mögen, zum deutschen Volkstanz „Sieben Ellen Buttermilch“ fanden sich einige Tänzer verschiedener Generationen auf dem Sportplatz ein (dort war wenigstens genug Platz zum Tanzen) und mit Mozarts Kirchensonate kehrten wieder Ruhe und Besinnung in den Raum zurück. Das Junge Orchester, zum großen Teil aus Schülern der 7. Klasse bestehend, das in kurzer Zeit so viel an Spielgenauigkeit und Klang gelernt hat, ist ein Ensemble, das auf eine weitere Stufe und reiche Entwicklung der klassischen Musik in der Salvatorschule hoffen lässt.

Den krönenden Abschluss bildete ein Gemeinschaftsprojekt aller klassischen Musiker: Beethovens Romanze für Violine und Orchester op. 50, mit Pablo Arroniz Kramer an der Solovioline. Dass sich alle dieser Herausforderung gestellt hatten und mit viel Konzentration und Kraft den langen Atem für einen so bewegenden langsamen Satz aufbringen konnten, ist für so junge Leute alles andere als selbstverständlich. Und mit welchem Stolz sie nun darauf blicken können, dass es gelungen ist! Da gab es großen, satten Klang, zarte, tupfende Begleitung, volle Bläserklänge, seufzende Streichereinwürfe und lange Melodiebögen. Und über all dem stand Pablos Solospiel mutig, klar, sensibel und souverän. Da ließ er sich alle nötige Zeit, um Übergänge und lange Phrasen auszukosten, trieb an, wo die Musik Schwung brauchte, brillierte in den virtuos perlenden Passagen und setzte mit dem freifliegenden letzten Durdreiklang am Schluss einen innigen, schwebenden, sanften Ausklang aus einem durchweg gelungenen Konzert. 

Herzlichen Dank allen Mitwirkenden!!!

Am Donnerstag trafen sich die Peerhelper unserer Schule in St. Nikolaus / Wittenau, um sich gemeinsam auf die TRO Fahrten der neuen siebten Klassen vorzubereiten. 

Den ganzen Vormittag übten wir neue Spielideen ein, aber auch die Klassiker wie „Capture the Flag“ und „Auf dem Tisch des Hauses“ durften nicht fehlen. 

Zwischendurch genossen wir unsere Frühstückspause mit Kuchen und Muffins.  

Der Tag war ein voller Erfolg und wir freuen uns schon auf die TRO Fahrten nach den Sommerferien!

Hättest du‘s gewusst?

  • Welches ist die am östlichsten gelegene Stadt: Berlin, Prag, Warschau oder Zagreb?
  • Welche Stadt liegt auf demselben Breitengrad wie Rom: Athen, Totonto oder Istanbul?
  • Was haben der Mount Saint Helens und der Popocatépetl gemeinsam?
  • Weshalb gibt es in Kanada so viele Seen?
  • Wie ist der Name des Windes, der den Abenteurer Thor Heyerdahl im Jahr 1947 auf seinem Floß „Kon Tiki“ von Peru aus über den Pazifik trieb?

Die Klassensieger des Geografie-Wettbewerbs hatten 20 Minuten Zeit, um 26 Fragen zu beantworten und insgesamt 31 Punkte zu holen. Dann stand das Ergebnis fest: 

Francesco de Santo (Klasse 8m, Mitte) war mit 24 Punkten nicht zu schlagen!

Punktgleich belegten Rodrigo Hansen (7a) und Moritz Kolobziejczyk (7b) den zweiten Platz und Jakob Koch (8S1) und Nils Spenneberg (9a) den dritten Platz. Wir gratulieren ganz herzlich! M. D.

In diesem Jahr fand die Berufsmesse in einem neuen Format statt. Die Schülerinnen und Schüler der drei Kurse „Beruf und Studium“ des 11. Jahrgangs präsentierten ihre selbst erstellten Kurzfilme zu vielfältigen Themen rund um die Zeit nach dem Abitur dem Publikum der 10. Klassen und ihres eigenen Jahrgangs.

Mit reichlich Mühe und Liebe zum Detail angefertigte Filme boten Informationen zum Numerus Clausus, zum Zwischenjahr – sei es als Au Pair, bei Work and Travel oder im FSJ – zur Finanzierung der Zeit „danach“, zum möglichst günstigen Wohnen, zu Arten der Hochschulen, zum Studienaufbau – und und und. 

Das Format fand Anklang und bereichert die Berufsorientierungsangebote an unserer Schule. 

Liebe Elternschaft der Salvatorschule,

es erfüllt mich mit großer Freude, dass wir unsere Freundschaft zu den Partnerschulen in Assam mit unserem Indientag zeigen und feiern konnten.

Natürlich geht es bei diesem Projekt um Geld. Wir sammeln Spenden, um einen kleinen Beitrag zu leisten, dass dieses Ungleichgewicht unserer Welten in Bezug auf Bildung und Wohlstand etwas verringert wird.

Aber es geht doch auch um mehr. Sie, ihre Kinder und die gesamte Schulgemeinschaft zeigen sich solidarisch und setzen das um, wofür eine christliche Schule stehen sollte!

Uns sind die Anliegen der Welt nicht egal und wir belassen es nicht nur bei Worten. In diesem Sinne können wir alle auch voneinander lernen und wachsen!

Herzliche Grüße

das Team GIPP

Seit dem kriegerischen Überfall auf die Ukraine steht die Kapelle unserer Schulgemeinschaft täglich in der ersten großen Pause zum Friedensgebet zur Verfügung. Während zu Beginn für manche Jugendliche die Frage im Raum stand, was das Gebet denn bewirken könne, ist es mittlerweile für viele zur Selbstverständlichkeit geworden, ihren gewohnten Tagesablauf zu unterbrechen und kurz innezuhalten. Manch einer kommt etwas später dazu, legt seine Brotbox oder die Schultasche an die Seite und nimmt noch Platz, betet mit und geht anschließend in die restlichen Minuten der Pause.

Die Kriegsbilder in den Nachrichten machen uns wütend, erfüllen uns auch mit Angst und Sorge. Im Gebet können wir auch unseren Gefühlen Ausdruck verleihen, wo wir sonst sprachlos und hilflos bleiben. Diese Gelegenheit werden wir auch weiterhin täglich anbieten und laden alle am Schulleben Beteiligten ein, einfach vorbeizukommen und mit uns für den Frieden und letztlich auch für uns selbst zu beten.

Marko Röseler