Würfeln

Versuchsaufbau:
Ich benutze einen Würfelbecher, 46 Würfel mit drei roten und drei weißen Seiten und einen Kasten mit einer Würfelunterlage und 10 Spalten für die nach jedem Wurf aussortierten Würfel.

Durchführung:
Man würfelt mit den 46 Würfeln und sortiert die Würfel aus, bei denen eine rote Seite oben ist. Sie werden in eine Spalte sortiert. Mit dem Rest würfelt man weiter. Man muss insgesamt 10mal würfeln. Die aussortierten Würfel des nächsten Wurfes kommen in die nächste Spalte.

Beobachtung und Messungen:
Versuch 12345667910
1. Reihe 1112146320320
2. Reihe 19905323220
3. Reihe 161358111010
4. Reihe 17986312000
5. Reihe 20754221101
6. Reihe 15964432210
Summe 985938331611  9  8  6  1
Ich habe das mit den Würfeln insgesamt 6 mal durchgeführt. Dies ist die Tabelle, in der ich meine Zahlen vermerkt habe. Zum Schluss habe ich alle zusammengezählt.

Auswertung:
Hier habe ich die Summen dann als Kurve dargestellt.

Man kann sagen, dass immer ungefähr 1/4 der Würfel wegfällt.

Wo spielt das im Leben eine Rolle?
Mit der Wahrscheinlichkeitsrechnung kann man vorausberechnen, wie groß die Anzahl der Würfel bei vielen Würfen durchschnittlich sein wird. Sie sagt aber nichts über das Ergebnis eines einzelnen Versuchs aus. Mann kann also damit nicht voraussagen, auf welches Feld die Kugel beim Roulette das nächste mal rollen wird.
Das Hauptfeld der Wahrscheinlichkeitsrechnung ist die Statistik. Da werden z.B. Fragen der Wirtschft der Medizin, der Biologie und der Atomphysik bearbeitet.


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Wolf-G. Blümich, , 15.7.2000