Das Heulrohr

Versuchsaufbau:
Material: Plastikluftrohr; 70 cm lang

Versuchsdurchführung und Beobachtungen:

  1. Den Schlauch in die Hand nehmen und mit ansteigender Geschwindigkeit schwingen. Die Tonveränderungen notieren und auswerten.
  2. Ich schwinge zuerst langsam und erhalte so den Grundton. Sobald ich schneller schwinge, wird der Ton heller, d.h.: Die Töne werden mit ansteigender Geschwindigkeit höher. Der erste hörbare Unterschied betrug das Intervall einer Quinte. Der Zweite war nochmals um eine Terz höher; schwingt man schneller, kann man noch einen vierten Ton erzeugen, dessen Tonlage ungefähr um eine Terz höher liegt als die des dritten Tones. Mehr Töne konnte ich leider nicht erzeugen, da meine Kraft nicht ausreichte um das Rohr noch schneller zu schwingen. Also kann der Mensch mit seiner Kraft vier Töne mit dem Luftrohr erzeugen. Der Tiefste ist etwa eine Oktave tiefer als der höchste.
  3. Hält man das äußere Ende des Rohres zu, wird man keinen Ton erzeugen können.
  4. Durch Blasen kann man nur schwer einen Ton erzeugen, weil man nicht genug Blaskraft hat.

Erklärung:
Leider konnte ich nirgendwo eine Erklärung diesem Experiment finden. Auch der Rat, im Physikbuch unter "Akustik" nach etwas passendem zu suchen, konnte ich nicht nachgehen, da es solch einen Bereich in meinem Physikbuch nicht gibt.

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Wolf-G. Blümich, , 1.6.2000