Die Stimmgabeln

Aufgabe:

Aufbau:
Zwei Stimmgabeln stehen je auf einem Holzkasten. Die Holzkästen sind von innen hohl und besitzen auf einer der kurzen Seiten eine Öffnung. Die Holzkästen stehen sich mit den Öffnungen mit einem Abstand von ca. 10 Zentimetern gegenüber. Die Stimmgabel ist eine kleine zweizinkige Metallgabel in U-Form, die vom Musiker angeschlagen wird und dadurch einen Ton in bestimmter Tonhöhe (Kammerton A(aŽ), der eine Frequenz von 440 Hertz hat) erzeugt. Dieses Gerät wird auch manchmal in der Physik und auch bei Experimenten mit der Akkustik eingesetzt, wobei es sich oft an einem Resonanzkasten befindet.

Durchführung und Beobachtungen:
Man schlägt die linke Stimmgabel an. Nach 3 Sekunden dämpft man die erste Stimmgabel. Was passiert? Die rechte Stimmgabel schwingt weiter, nur ein bisschen leiser. Und was passiert, wenn man die rechte Stimmgabel nach 3 Sekunden dämpft? Man hört nichts mehr, aber ich glaube, die linke Stimmgabel schwingt ganz leise, also nicht hörbar weiter. Interessant ist auch, je weiter die Stimmgabeln auseinander stehen, desto lauter wird der Ton. Das geht auch, wenn man die Hand zwischen beiden Öffnungen bewegt.

Erklärungen:

  1. Wie kommt der Schall von einer Stimmgabel zum anderen?
    Es funktiniert durch die hohlen Holzkästen. Die Schwingungen übertragen sich in den Kasten der unter der Stimmgabel steht. Im Kasten fängt die Luft an zu schwingen. Diese Schwingungen übertragen sich dann in den zweiten Kasten. Und dann gehen die Schwingungen in die Stimmgabel über.

  2. Warum wird ein Ton lauter, wenn man die Kästen auseinander zieht?
    Der Ton wird lauter, weil der Schall besser aus dem Kasten herauskommt, wenn der andere Kasten nicht direkt davor steht.

Zurück zur Übersicht

Wolf-G. Blümich, , 1.6.2000