Geschichte im Kino, geht das?Im Jahre 1507 schlägt plötzlich ein Augustinermönch 95 Thesen an eine Kirche in Wittenberg. Er schrieb diese 95 Thesen, damit alle, egal ob Papst oder Bauern, erkennen können, dass die Ablassbriefe, welche einen aus dem Fegefeuer retten sollen, wenn man dafür Geld bezahlt, reine "Geldabzocke" der Kirche sind, und dass man nur durch seine Glauben an Gott Sünde bekennen kann. Dieser Augustinermönch war Martin Luther. Er war der Erste, der sich getraut hat, gegen den Papst Widerstand zu leisten. Er wollte den Menschen den wahren Glauben an Gott vermitteln. Nun, nach 500 Jahren, kam der Film "Martin Luther" in die Kinos. Die spannende Verfilmung lässt einen die Zeit von damals selbst miterleben. Der Regisseur hat nicht wie die meisten einen Fantasyfilm gedreht, sondern ein geschichtliches Ereignis entstehen lassen. Für alle, die sich für Geschichte und Kirche interessieren, ist dieser Film ein Muss. Doch wer sich weniger dafür interessiert, sollte lieber Geld sparen und zu Hause bleiben. Johanna Feitel, Joana Preuß, Klasse 8aG, Katholische Schule Salvator, Reinickendorf
Berliner Morgenpost, vom: 29.12.2003
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