Berliner Morgenpost Online vom 27.03.2001
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Ruffpuffern mit Hrubesch

Drumbo-Cup: Finale des größten deutschen Schüler-Hallenfußballturniers

Von Sebastian Rudolph

Charlottenburg - Kurzer Anlauf, den Ball in Richtung Tor getreten - doch so richtig konnte keiner die Vorgaben beim Super-Tor-Schießen erfüllen. Ohne den Boden zu berühren sollte der Ball über das letzte Spielfeld-Drittel ins Netz fliegen, doch weder die sechs Schüler noch Horst Hrubesch, neben Rad-Doppel-Olympiasieger Robert Bartko Ehrengast beim 27. Drumbo-Cup-Finale, hatten Erfolg. Dabei erfüllten gerade die Steppkes bei der Endrunden-Showeinlage des größten deutschen Schüler-Hallenfußballturniers eine alte Forderung des A2-Nationaltrainers («Die Jungs müssen vorne nur einfach mal richtig ruffpuffern»).

Im anschließenden Jungen-Endspiel zwischen der Nehring-Grundschule (Charlottenburg) und der Hellersdorfer Grundschule am Weiher (2:0) konnte Hrubesch mit 1500 Kindern und Jugendlichen in der Sömmeringhalle neben Schusskraft auch Spielwitz bestaunen. «Gut, dass das Turnier von den Ober- auf die Grundschulen übertragen wurde. Da kann man die Talente frühzeitig sichten», lobte der ehemalige Nationalstürmer die Entscheidung des Veranstalters Dresdner Bank. So wurden schon während der Bezirks-Vorrunden rund 100 Talente gesichtet, die nach den Osterferien vom Berliner Verband zum Training in Fördergruppen eingeladen werden.

Zuvor sorgten die vom ehemaligen TeBe-Juniorentrainer Christian Müller betreuten Mädchen der Dunant-Grundschule (Steglitz) bei ihrem 3:0-Sieg im Neunmeterschießen gegen die Potsdamer Wilhelm-Busch-Grundschule für Spannung. Verdienter Lohn für die Sieger: ein Scheck über 1000 Mark. Die Zweiten bekamen jeweils 750 Mark, die drittplatzierten Jungen der Ludwig-Heck-Grundschule (Tempelhof) und Mädchen der Katholischen Schule Salvator (Reinickendorf) freuten sich über 500 Mark.

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