
Am
16 Januar 2004 veranstaltete die Oberschule der Katholischen Schule
Salvator in Berlin-Waidmannslust einen Tag der offenen Tür. Zum
ersten Mal war auch die Amateurfunk AG (http://www.kss-afu-ag.de.vu)
mit von der Partie, die von unserem Lehrer Wolf-G. Blümich, DL7PF,
seit zwei Jahren geleitet wird. Am Tag zuvor wurde eifrig von Wolf,
DL7PF, Thomas, DH7TNO, Manfred, DL7JM, Lisa, DO5LMM, Hendrik, DO1HRM
und mir, DO7FSS, der Stand im Treppenhaus aufgestellt, Plakate
aufgehängt und natürlich Antennen gebaut, damit wir am
nächsten Tag den Amateurfunkbetrieb auf 2m mit einer X50 und auf
40m mit einem Dipol demonstrieren konnten. Da es das erste Mal war,
dass wir die Station zusammenbauten, mussten auch erst noch die Stecker
an die Antennenkabel gelötet werden. Schon waren aus dem mal kurz
nach dem Unterricht geplanten Aufbau schnell drei Stunden
Improvisationsübung geworden. Doch dann funktionierten unser
TS-140 auf KW und der TS-770E auf 2m endlich. Übrigens: Alle
Geräte, Kabel und Antennen haben wir vom Distrikt Berlin, vom OV
Reinickendorf D04 und einigen OMs für die AG auf Dauer zur
Verfügung gestellt bekommen - danke!! Als dann alles aufgebaut und
gesichert war, war es schon lange dunkel. Mit hungrigen Mägen
gingen wir nach Hause.
Am nächsten Morgen ging es dann zur Sache. Wir trafen uns um 9 Uhr
in der Schule und waren auf einen Besucheransturm vorbereitet. Manfred,
DL7JM, aus dem OV D04 betreute die KW-Station und Hendik, DO1HRM und
ich, DO7FSS, funkten auf 2m. Kurze Zeit später kamen auch schon
die ersten Besucher an unserem Stand und staunten, was man in der
Schule heute so alles macht. Selbst unsere Schulleitung geriet ins
Staunen. Einige der Besucher hörten uns interessiert beim Funken
zu. Auf dem 2m Band funkten wir mit unseren eigenen Rufzeichen und auf
40 m Band mit einem Ausbildungsrufzeichen. Im Gegensatz zu dem 2m Band
kamen auf dem 40 m Band viele Funkverbindungen zustande. Es war
für uns und für die Besucher ein spannender Tag und wir
hoffen, dass wir etwas von der Faszination des Amateurfunkens
vermitteln konnten. Gegen 12:00 Uhr ging es dann wieder ans Abbauen,
das wesentlich schneller als der Aufbau ging. Ich denke, es hat allen
Beteiligten sowie unseren Besuchern Spaß gemacht und wir hoffen,
dass wir durch diese Aktion gezeigt haben, dass wir nun eine permanente
Clubstation in der Salvatorschule brauchen. Es fehlt uns nur noch ein
Raum.
Felix
Steinhoff, DO7FSS