Plastikvermeidung

Liebe Mitglieder der Schulgemeinschaft,

„Plastikverbot“ - das klingt drastisch und es soll auch diese Signalwirkung haben.

Gemeint ist natürlich, einen Weg zu finden, wie man die Verwendung von Plastik im (Schul-)Alltag auf lange Sicht möglichst vermeiden kann. Dass man auf Kunststoffe gänzlich verzichten und damit ihre Anschaffung und Benutzung gar „verbieten“ kann, ist schwerlich möglich.

Aber: Es ist mir ein Anliegen, bei uns allen das Bewusstsein zu schärfen und einen bedachten Umgang mit Plastik zu einer Routine werden zu lassen. Wir sind als katholische Schule deutlich in der Verantwortung, unsere Schöpfung zu bewahren, und dieser Verantwortung müssen wir sichtbar und wirkungsvoll nachkommen.

Bitte bedenken Sie: Plastik ist sehr haltbar - deshalb verwenden wir es ja auch so umfassend. Doch gerade diese Haltbarkeit gereicht uns und unserer Umwelt letztlich zu großem Schaden.

Ich bitte Sie, in Ihren Familien über einen nachhaltigen Umgang mit Plastik nachzudenken. Natürlich können bereits erworbene Schulmaterialien, Brotdosen, Trinkflaschen… aus Plastik verwendet, „aufgebraucht“ werden. Wenn Sie aber Neues einkaufen, entscheiden Sie sich bitte mit Bedacht für umweltfreundlichere Alternativen.

Wir werden in unserem Schulalltag, in der Mensa, auch mit der Reinigungsfirma das Ziel verfolgen, bis zum neuen Jahr bereits eine Reihe von Umstellungen vorgenommen zu haben.

Ich baue auf Ihre Unterstützung und Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen

Ch. Dinter

 

Hier ein vertiefender Artikel zur Thematik: http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/eu-kommission-verbietet-plastikprodukte-was-bedeutet-das-a-1209893.html