Amateurfunk-AG
Katholische Schule Salvator
Fachbereich Physik, Wolf-G. Blümich, DL7PF
Fürst-Bismarck-Straße 8-10, 13469 Berlin-Waidmannslust
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Januar 2003

28. Januar 2003: Empfänger basteln (2. Teil)

Zweieinhalb Stunden konzentrierte Arbeit - und fast alle Empfänger spielten. Zuerst sah es ja so aus, als würde man es nicht schaffen können. Zu viele Löcher grinsten einen noch in der Platine an. Die Spulen waren auch noch nicht fertig gewickelt. Und dann gab es ja noch diese und jene Differenz zwischen Schaltbild, Layout, Teileliste und den übrigen Bauteilen zu klären. Aber viele OMs, Funkpaten und das Lehrgangsteam, standen den Newcomern wieder zur Seite (DH6TJ, DH7TNO, DJ7JR, DK7IN, DL2FI, DL7AV, DL7JM, DL7KM, DL7OD, DL7PF, DL7SX und Bodo). Immer, wenn jemand keine Teile mehr übrig hatte, kümmerten sich Peter, DL2FI, und Thomas, DH7TNO, um Überprüfung, Abgleich und Fehlersuche. Es wurden fast alle fertig und die Geräte spielten dann auch. Mit einem Stück Draht, das aus dem Fenster hing, konnten CW- und SSB-Signale im 40m-Band gehört werden. Bei drei Empfängern muss noch etwas nachgearbeitet werden - die üblichen Fehler: kalte Lötstellen, schlecht verzinnte CuL-Drähte bei den Spulen, vertauschte Bauelemente. Da müssen sich nun die Paten bewähren. Viele zogen stolz mit ihren Werken nach Hause. So ganz nebenbei wurden dann noch die Formulare für die Prüfungsmeldung ausgefüllt. 


Abgleich: Hendrik, Peter (DL2FI), Thomas (DH7TNO) und Bodo
21. Januar 2003: Modulation: Theorie und Praxis

Eigentlich sollte es mit dem 14-täglichen Test losgehen. Aber keiner wollte so recht. Viele hatten ihre Testbögen nicht dabei. Also mussten wir doch mit der Theorie zum Thema Modulation beginnen. Bodo führte mit einer seiner erprobten Powerpoint-Präsentationen ein. Dann zeigte Wolf, DL7PF, in einigen Versuchen, wie man einen Träger auf dem Oszilloskop sichtbar macht, dann mit einem Ton die Amplitude moduliert und zum Schluss damit auch Sprache überträgt. Das alles konnte man nicht nur sehen sondern auch in einem Radio hören. Auch SSB und FM wurden erklärt. Und Bodo erläuterte noch die Digitalen Übertragungsverfahren.
Während der Vorträge und Demonstrationen liefen weitere Vorbereitungen. Einerseits bauten Thomas, DH7TNO, Sascha, DH6TJ, und Christian, DJ7JR, Antennen und Stationen auf und dann wurde auch der Test noch schnell in ausreichender Anzahl kopiert, so dass sich keiner mehr drücken konnte. Christian, DJ7JR, hat die ausgefüllten Tests mit nach Hause genommen und wird beim nächsten Mal die Ergebnisse mitteilen.
Nach dem Test kam endlich der praktische Teil, für den nun allerdings nur noch etwa eine halbe Stunde zur Verfügung stand. Nun konnten AM, SSB und FM in der Praxis erprobt werden. Einige Mutige wagten sich wieder an das Mikrofon auf Kurzwelle und UKW.

Amplitudenmodulation 
14. Januar 2003: Dampfende Lötkolben

Nach langer Planung war es nun endlich so weit: Wir bauten 40m-Empfänger! Peter, DL2FI, hatte die Bausätze zusammengestellt. Manfred, DL7JM, und Hans, DL7VK, die Platinen geätzt und gebohrt und nun saßen unsere Kursteilnehmer zusammen mit den Funkpaten an den Lötkolben. Da das Layout, die Schaltung und die Bauelemente nicht so hundertprozentig zusammenpassten, konnte nicht einfach drauflos gelötet werden, sondern man musste sich wirklich immer genau überlegen, was wie einen Sinn ergab. Dabei lernte man dann auch gleich, das Schaltbild und das Layout miteinander zu vergleichen. Auch das Bestimmen der Bauelemente und ihrer Werte war gar nicht so einfach. Sogar alte Hasen konnten da noch etwas lernen. Nach mehr als zwei Stunden waren dann bei vielen Bausätzen die Spulen fertig gewickelt und auch die Platinen schon zum großen Teil bestückt. Um aber ganz fertig zu werden, brauchen wir noch einen zweiten Bastelabend, an dem dann hoffentlich alle angefangenen Geräte spielen werden.


Wolf, DL7PF und Dietrich, DL7KM, basteln mit Felix und Hendrik

, 15.09.2003